Airswimming

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von

Charlotte Jones


  Deutsch

Eva Mann / Cindy-Jane Armbruster

 


„Airswimming“ erzählt vom Überlebenskampf zweier starker Frauen in einer außer-gewöhnlichen Situation – über die Hälfte ihres Lebens verbringen sie in einer Anstalt für Geisteskranke. Erst nach über 50 Jahren wird ihnen attestiert, dass sie völlig gesund sind. Charlotte Jones ließ sich für ihr Stück von tatsächlichen Fällen inspirieren, die deutliche Parallelen zur aktuellen Psychiatriediskussion um den umstrittenen Unterbringungs-paragrafen 63 StGB aufweisen.


Premiere am 14. April 2016

Theaterhaus Hildesheim


Eine Produktion des Theaters Persephone


Inszenierung & Bühne

Reiner Müller


Choreografie           

Annika Dickel


Kostüme

Lars Linnhoff


Mit

Naja Marie Bohner / Julie Seifert


Szenenfotos

Clemens Heidrich

   

Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Maximilian Balzer, 16. April 2016


"Und was machen die beiden Heldinnen des Stücks? Sie putzen und polieren (…). Willkommen im Höllenkreis eines weiblichen Rollen-Modells. (…) Regisseur und Bühnenbildner Reiner Müller findet in seiner sehr filmischen Inszenierung starke Bilder um vergangene Unrechtspraktiken mit gegenwärtigen zu überblenden. (…) Szenen der Ohnmacht, die unterseeisch den Überlebenswillen der Menschen dokumentieren. Das gelingt auch „Airswimming“. (…) Theater Persephone ringen „Airswimming“ lichtfüßig komische Szenen und ein berührendes Finale ab. Dann tanzen Dora und Persephone bucklig, alt, humpelnd von der Bühne. Und Reinigung ist endlich mehr als Reinemachen."

  City Today 

Annika Hynek, 18. April 2016


"Was passiert mit zwei Menschen, wenn sie über 50 Jahre lang in eine Anstalt für kriminelle Geisteskranke eingesperrt werden? (...) Die beiden Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, teilen ihr Schicksal als Ausgestoßene (...) Regisseur Reiner Müller verzichtet auf große Effekte und hat die wenigen Toneinspielungen an den richtigen Momenten eingesetzt, seine Inszenierung lebt von den Dialogen und dem Spiel seiner Darstellerinnen. (…) Zwischen ihrer Dauerbeschäftigung des Putzens, bauen sich die Frauen freie Wege zwischen dem Müll, allerdings auch Mauern, die sie innerlich wie äußerlich zum Selbstschutz um sich herum errichten, die jedoch immer wieder bröckeln und den beiden Frauen gegenseitige Einblicke in ihre dunkelsten Erinnerungen verschaffen´Theater Persephone hat Hildesheims Theaterszene somit nicht nur mit einer wertvollen Inszenierung bereichert, sondern auch einem wichtigen Thema Aufmerksamkeit verschafft (...)"