Regie + Szenografie

Collage von Reiner Karl Müller / ab 14 Jahren / Mit Ausschnitten aus "Brief an den Vater" sowie weiteren Erzählungen, Tagebuchnotizen und Briefzitaten von Franz Kafka


Uraufführung am 29. Oktober 2020 / Theater für Niedersachsen, Hildesheim (F1)

Ko-Produktion des Theaters Persephone mit dem TfN


Inszenierung Reiner Karl Müller  Bühne / Kostüme Lars Linnhoff  Musik Moritz Nikolaus Koch Mit Karla Hennersdorf / David Martinez Morente / Moritz Nikolaus Koch Szenenfotos Tim Müller T.Behind-Photographics 


Im Alter von 36 Jahren schrieb der lungenkranke Franz Kafka einen über 100 Seiten langen Brief an seinen Vater. Dieser Brief ist eines der erschütterndsten Dokumente über den Menschen Franz Kafka. „Brief an den Vater“ ist eine Montage aus unterschiedlichen Kafka-Texten. Passagen aus dem Vater-Brief werden von kurzen Erzählungen, Tagebuchnotizen und Briefzitaten flankiert, die zwischen Verzweiflung und Komik, Angst und Widerstand, Traum und Realität von Kafkas Gedankenwelt erzählen. Seine meist nachts entstandenen Texte öffnen überraschende Perspektiven auf die Welt und faszinieren, gerade weil sie nie vollständig erklärbar sind. Am 3. Juni 1924 verstarb der weitgehend unbekannte Franz Kafka im Alter von 40 Jahren. Erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannte man seine Bedeutung als einer der wichtigsten Schriftsteller der Weltliteratur. Den „Brief an den Vater“ fand man in seinem Nachlass – Kafka hat ihn nie abgeschickt, der Vater hat ihn nie gelesen. 

Pressespiegel


"'Alles ist düster hier: die Beleuchtung, die ausgewählten Textpassagen (...), selbst die Musik, die Moritz Nikolaus Koch (...) eindrucksvoll beisteuert. (...) Die stärkste Szene (...) ist die Schluss-Sequenz aus der Erzählung 'Das Urteil'"

Hildesheimer Allgemeine Zeitung / 31. Oktober 2020

Eine Covid-Collage


Premiere am 14. August 2020 / Waldbühne Kloster Oesede


Konzept / Inszenierung Lars Linnhoff Musikalische Einstudierung Christian Tobias Müller, Farina Ruhe Choreografie Larissa Fühner Mit dem Ensemble der Waldbühne Kloster Oesede Probenfotos Lennart Clausing / Osnapicture


Türen schließen und zu Hause in den eigenen vier Wänden bleiben. Ob einsam oder gemeinsam, frisch verliebt oder kurz vor der Trennung, gelangweilt oder voller Tatendrang: "Für einen Moment" erzählt kaleidoskopartig viele, kleine Geschichten aus dem Leben und schaut für einen Moment, was hinter verschlossenen Türen so oder so ähnlich passieren könnte. Musicalsongs, selbstentwickelte Szenen und Choreografien, gefühlvoll und auf Abstand. Was alle Geschichten miteinander verbindet ist nur eine Tür, die Beginn, Angelpunkt oder Ende einer Geschichte darstellt.


Openair-Inszenierung mit dem 45köpfigen Amateur-Ensemble der Waldbühne Kloster Oesede.


Live begleitet am Klavier von Christian Tobias Müller.

Pressespiegel


"Linnhoff zeigt hier, warum er den Ruf hat, nicht für glatte Inszenierungen zu stehen sondern den kreativen Weg zu suchen (...) Es ist allen der Spaß anzumerken, endlich wieder spielen zu können."

Neue Osnabrücker Zeitung / 14. August 2020


"Im Grunde hatte jede kleine Szene ihren eigenen Höhepunkt, was den Abend zu einem sehr kurzweiligen Erlebnis machte."

Blickpunkt / September 2020

Kindertheaterstück ab 8 Jahren von Reiner Karl Müllerfrei nach den Märchen "Das Wasser des Lebens" und "Der arme Korbflechter und die drei Quellen" / Mit Musik von Anna Tafel


Uraufführung am 19. September 2019 / Theater für Niedersachsen, Hildesheim (Studio)

Ko-Produktion des Theaters Persephone mit dem TfN


Inszenierung Reiner Karl Müller Bühne / Kostüme Lars Linnhoff Musikalische Leitung Anna Tafel Choreografische Mitarbeit Annika Dickel Mit Annika Dickel / Jan Philipp Steinmann / Dieter Wahlbuhl Szenenfotos Tim Müller T.Behind-Photographics


Drei Menschen sind auf der Suche nach dem Glück. Immer wieder müssen sie sich entscheiden, welchen Weg sie gehen. Bis eine von ihnen nicht mehr weiter will. Ist es vielleicht das Wasser des Lebens, das ihr fehlt? Was ist das Wasser des Lebens und warum haben manche Menschen plötzlich keine Lust mehr? Frei nach den Märchen „Das Wasser des Lebens“ und „Der arme Korbflechter und die drei Quellen“ erzählt das Theater Persephone eine abenteuerliche Reise und stellt Fragen zu unsichtbaren Krankheiten, dem Lebenselexier Wasser und nach der Existenz von Glück.


In Erinnerung an Dieter Wahlbuhl.

Pressespiegel


"Austatter Lars Linnhoff hat drei Leitern bereitgestellt: sie dienen als Pferd, Schloss, Schlucht, Berg und mehr. (...)  Kräftiger Beifall bei der Premiere."

Hildesheimer Allgemeine Zeitung / 20. September 2019

Musik Alan Menken Buch / Lyrics Howard Ashman Deutsch Michael Kunze


Premiere am 28. Juni 2019 Waldbühne Kloster Oesede


Inszenierung Lars Linnhoff Musikalische Leitung Christian Tobias Müller Choreografie Annika Dickel Bühne Lars Linnhoff / Volker Möller / Piet Gratzke Kostüme Stella Ruhe /  Lars Linnhoff Mit dem Ensemble der Waldbühne Kloster Oesede Szenenfotos Michael Otto / Andrea Haverkamp


Wo die Schatten dunkler, die Tragödien schwerer und die Verbrechensrate höher sind als anderswo, kämpft Mr. Mushnik täglich um die Existenz seines trostlosen Blumenladens. Als sein Angestellter und Ziehsohn Seymour Krelbourn eines Tages mit einer merkwürdigen fleischfressenden Pflanze vom Blumengroßmarkt zurückkehrt, scheint der Laden gerettet: Kunden kommen von überall her um das exotische Gewächs zu sehen, welches sich in kürzester Zeit von einer süßen Topfblume zum raumfüllenden botanischen Monster entwickelt. Um seiner großen Liebe Audrey zu imponieren, tauft Seymour das grüne Ding „Audrey Zwo“. Doch Audrey Zwo bringt nicht nur den langersehnten Erfolg in die Skid Row sondern fordert im Gegenzug immer wieder Menschenblut. Wie weit kann Seymour gehen um die Gier der Pflanze zu stillen und Audreys Liebe zu gewinnen?


Open Air-Inszenierung mit dem 27köpfigen Amateur-Ensemble der Waldbühne Kloster Oesede.

Pressespiegel


"Der kleine Horrorladen' vergnügt das Publikum (...) Mit viel Liebe zum Detail perfekt inszenierter Klamauk mit einem spielfreudigen Ensemble."

Neue Osnabrücker Zeitung / 1. Juli 2019

 

"Bunt, überzogen, lustig, traurig, lebensnah (...) Die Musicalinszenierung in Kloster Oesede ist gelungen (...) das Bühnenbild und die Requisite unterstreichen die Detailliebe der Beteiligten."

Blickpunkt / Juni 2019


"Professionell und mitreißend (…) gerät der Abend zum uneingeschränkten Vergnügen. (…) Der Regisseur Lars Linnhoff (...) ist ein ausgemachter Musical-Spezialist. Raumgreifend lässt er die ausladende Waldbühne bespielen und zeichnet selbst die kleinsten Nebenrollen noch mit einer wunderbaren Detailverliebtheit zu Individuen mit eigenem Charakter. (….) Es wird auf beachtlichem Niveau gespielt, gesungen und getanzt. (…) Das Publikum, (…) ist von diesem Kleinen Horrorladen begeistert – und ich bin es auch."

Der Opernfreund / August 2019


"Waldbühne Kloster-Oesede überzeugt auch in diesem Jahr mit außergewöhnlicher Leistung (…) Unter der Regie von Lars Linnhoff (...) entstand wieder einmal ein Werk für die Waldbühne Kloster-Oesede, welches über die Grenzen der Region hinaus zu überzeugen weiß."

9Uhr35 / 11. August 2019

Theaterstück für Kinder ab 10 Jahren  von Klaus Michalski / Ideen entwickelt in einem 3tägigen Workshop mit Kindern und dem Ensemble


Uraufführung am 6. Dezember 2018  / Theater für Niedersachsen, Hildesheim (Studio)

Ko-Produktion des theaterWEITER und tanz.Utan


Inszenierung Nicole Pohnert / Klaus Michalski / Frank Watzke Bühne Jörg Finger Kostüme Lars Linnhoff Musik / Sounddesign Sebastian Kunas Mit Nicole Pohnert / Klaus Michalski / Frank Watzke Szenenfotos Julia Moras


Ein Detektiv bekommt einen ungewöhnlichen Auftrag. Von seiner Auftraggeberin mit dem Leben bedroht begibt er sich auf eine schräge Suche nach dem Tod höchstpersönlich und gerät dabei in immer absurdere, manchmal gefährliche und aberwitzige Situationen. Auf unserer theatralen und tänzerischen Reise begeben wir außerdem Lebenden, Sterbenden, Zurückgelassenen, einem Vampir und nicht zuletzt dem Tod selber.  Eine absurde Tragikkomödie über den Tod, das Leben und die Unsterblichkeit.


Ein Theatererlebnis für 3 Schauspieler und 18 Rollen.

Pressespiegel


"Humorvoll-tiefsinniges Theater (...) im theo (...). Was mit Worten schlecht zu erzählen ist haben theaterWeiter und tanz.utan in starke Bilder umgesetzt. (...) Es ist eine Kostümschlacht, die vor keiner beknackten Kopfbedeckung halt macht."

Hildesheimer Allgemeine Zeitung / 7. Dezember 2018

Theaterstück für Kinder ab 4 Jahren mit Musik von Tanja Krauth / Nach der Geschichte "Findus und der Hahn im Korb" von Sven Nordqvist


Premiere am 17. November 2018 / tic - musicaltheater Kassel


Inszenierung Lars Linnhoff Bühne Oliver Doerr Kostüme Riet Hannah Bernard Musikalische Einstudierung Yevgeniya Schott Mit Cyrus Rahbar / Sasha Bornemann / Matthias Mitteldorf / Annika Hoffmann / Steffi Früchtenicht Szenenfotos tic-musicaltheater Kassel



Seit der Hahn Caruso auf dem Hühnerhof Einzug gehalten hat, ist bei Pettersson und Findus nichts mehr so wie früher. Die Hennen haben nur noch Augen für den Hahn. Findus versteht die Welt nicht mehr. Hat er ihnen nicht immer so schön die Zeit vertrieben? Findus kann sich mit dem neuen Hofbewohner nicht anfreunden. Er findet, dass dieser viel zu laut und viel zu häufig kräht, und setzt alles daran, den Neuen zu verjagen.


Das Weihnachtsmärchen der Spielzeit 2018/19 mit über 30 Vorstellungen am tic-musicaltheater Kassel.

Pressespiegel


"In der Inszenierung von Lars Linnhoff erhalten die Zuschauer einen Einblick in den turbulenten Alltag auf dem Hof. Schon die Kulisse ist absolut sehenswert (…). Riet Hanna Bernard beweist mit ihren Kostümen Humor (…). Dass das Stück auch für kleine Kinder unterhaltsam ist, ist witzigen Dialogen und fantastischen Schauspielern zu verdanken. (…) Viel Applaus für ein tolles Ensemble."

HNA / 18. November 2018

Theaterstück für Jugendliche ab 12 Jahren von Reiner Karl Müller / Nach Ferdosi / In einer Übersetzung von Friedrich Rückert


Uraufführung am 18. Oktober 2018 / Theater für Niedersachsen, Hildesheim (Studio)

Ko-Produktion des Theaters Persephone mit dem TfN


Inszenierung Reiner Karl Müller Bühne / Kostüme Lars Linnhoff Choreografie Nicole Pohnert Kulturelle Beratung Mostafa Arki Mit Naja Marie Domsel / Karla Hennersdorf / Julie Seifert / Hamed Hassani / Nawid Khairi / Nabi Mohebi Szenenfotos Tim Müller T.Behind-Photographics


Poetisch und packend erzählt der persische Dichter Ferdosi von den großen Schahs und Helden des vorislamischen Irans: von dem tyrannischen Schah Sohak, dem gierige Schlangen aus der Schulter wachsen; von einem Säugling mit weißen Haaren und dem Wundervogel Simorg; und von dem großen Helden Rostam., der in einem tödlichen Kampf gegen seinen Sohn Sohrab gerät.


Erstmalig wird  dieses Werk der Weltliteratur an einem deutschsprachigen Theater aufgeführt. Es erzählen und spielen drei Schauspielerinnen mit drei geflüchteten jungen Männern aus Afghanistan.


Pressespiegel


"Dieses reduzierte Spiel wird gestützt von der tollen Bühne und Ausstattung, die Lars Linnhoff entwickelt hat."

Hildesheimer Allgemeine Zeitung / 19. Oktober 2018

Ein Musical für Menschen ab 3 Jahren von Reiner Karl Müller / Mit Musik von Anna Tafel / Nach dem Märchen von Hans Christian Andersen

 

Uraufführung am 9. März 2017 / Theater für Niedersachsen, Hildesheim (Studio)

Ko-Produktion des Theaters Persephone mit dem TfN


Inszenierung Reiner Karl Müller Musikalische Leitung Anna Tafel Choreografie Nicole Pohnert Bühne / Kostüme Lars Linnhoff Mit Nicole Pohnert / Daniel Pohnert Szenenfotos Clemens Heidrich


Irgendwie schlägt das siebte Küken aus der Art, findet die Entenmutter. Es ist anders als die anderen und das gefällt ihr überhaupt nicht. Nachdem es die Schikanen seiner unfreundlichen Familie satt hat, macht sich das nur scheinbar hässliche Entlein auf den Weg, um seinen Platz in der Welt zu finden. Bis es so weit ist, lernt es unterschiedliche Tiere und Menschen kennen, muss Hindernisse überwinden und schließlich ganz schön viel Mut aufbringen, um zu verstehen, wer es eigentlich ist.


Ein Musical über Andersartigkeit, Akzeptanz und Inklusion. Entwickelt, erforscht und entdeckt mit Kindern der Kindertagesstätte St. Thomas und des  Oberlin-Kindergarten St. Andreas in Hildesheim.

Pressespiegel


"Ein Plädyoer für eine offene Gesellschaft, in der jeder sein darf, wie er will. Eine schöne Idee vom Theater Persephone. (...) Tänze(...) des wunderbaren Spielpaares Nicole und Daniel Pohnert (...) Baumstamm und Binsenbüschel verwandeln das theo in eine Teichlandschaft."

Hildesheimer Allgemeine Zeitung / 10. März 2017

Original Closer than ever Musik David Shire Liedtexte Richard Maltby Jr. Idee Steven Scott Smith Deutsch Nina Schneider


Premiere am 5. Januar 2017 / Theater für Niedersachsen, Hildesheim (Großes Haus)


Inszenierung Lars Linnhoff Musikalische Leitung Andreas Unsicker Choreografie Jens Krause Ausstattung Hannes Neumaier Mit Jürgen Brehm / Jens Krause / Sandra Pangl / Teresa Scherhag Szenenfotos Jochen Quast


"Ich sehe vor mir eine offene Tür“ - Wo führt sie hin? 'Türen' bringen Veränderung. Manchmal brauchen wir Mut um sie zu öffnen und einen Schritt ins Unbekannte zu wagen. Manchmal scheint es einfacher vor ihnen stehenzubleiben, damit alles bleibt wie bisher.

„Unfassbar nah“ erzählt in vielen kleinen Geschichten von Menschen und ihren 'Türen' im Leben – im Alltag, im Job und vor allem in der Liebe. Ein sehr persönlicher Musicalabend über den Neubeginn und das Loslassen, über Entscheidungen und Kompromisse im Leben, über Ängste und Chancen. Ein Abend über Menschen wie du und ich. 


Deutsche Erstaufführung der neuen Fassung (off-Broadway-Revival 2012)

Pressespiegel


"Virtuoses Kammerspiel am TfN in Hildesheim (...) Inszeniert hat diese 'Revue' Lars Linnhoff, der am TfN schon mit 'Helle Nächte' als Schöpfer der leisen, psychologischen Töne auf sich aufmerksam machte. Mit Gespür erforschte er jetzt die Innenwelten der jeweils dargestellten Personen (...) so wurde der Abend mehr als bloß ein Liederabend. (...). Hut ab vor de non-stop-virtuosen Kammerspiel - Danke!"

Blickpunkt Musical / Januar-März 2017


"Lars Linnhoff war die Inszenierung dieser abwechslungsreichen Song-Collage anvertraut, der die vier Protagonisten lebendig (...) agieren ließ. (...) Die Hildesheimer Musical-Compagnie zeigte einen ausgezeichneten Bilderbogen menschlicher Schwächen und Stärken, der vom Publikum zu Recht mit lang anhaltendem Beifall bedacht wurde."

Der Opernfreund / 6. Januar 2017


"Diese Themen berühren uns alle. Und dieser Theaterabend tut dies auch. (…) ein Abend, der erstaunlich kurzweilig daher kommt. (...) Indem nichts gesprochen, sondern alles gesungen wird, zeigen die Vier, was Sie stimmlich können. Trotz der musikalischen Herausforderung, denn sie müssen nicht nur singen, sondern auch die Band sein, kommt Gelassenheit im Zuschauerraum an. (...) Da schaut man gerne zu."

City Today / 8. Januar 2017


"Nah an den Protangonisten bleibt das Musical (…). Nah bleibt auch Regisseur Lars Linnhoff an Figuren und Darstellern. Es gibt keine inszenatorischen Spielereien oder gar ausschweifende Choreografien. (…) Ein angemessen reduzierter Ansatz, unaufregend und gerade deswegen bemerkenswert."

Kehrwieder Hildesheim / 8. Januar 2017


"Gelungene Premiere für die Musicalrevue 'Unfassbar nah' im TfN."

Hildesheimer Allgemeine Zeitung / 7. Januar 2017


"Regisseur Lars Linnhoff schuf in Hildesheim ein passend intimes Kammerspiel, (...) Alles fokussiert sich auf die Songs, nichts soll von ihnen und den kleinen Geschichten, die sie aus dem menschlichen Alltag erzählen, ablenken."

musicals #183 / Feb./März 2017

Original A Man of No Importance Musik Stephen Flaherty Lyrics Lynn Arens Buch Terrence McNally Deutsch Christoph Drewitz / Miriam Klebe / Alexandra Treutlein


Premiere am 1. Juli 2016  / Waldbühne Kloster Oesede


Inszenierung Lars Linnhoff Musikalische Leitung Christian Tobias Müller Choreografie Annika Dickel Bühne Hermann-Josef Diekmeyer Kostüme Karin Warner / Maria Thiede Mit dem Ensemble der Waldbühne Kloster Oesede Szenenfotos Michael Otto, Julia Dorenkamp


Um dem trostlosen Leben als Busschaffner im grauen Dublin zu entfliehen, träumt sich Alfie Byrne in die fiktiven Geschichten seines Lieblingsdramatikers Oscar Wilde. Doch die Realität holt ihn schnell ein und er muss erkennen, wie die Welt „draussen“ wirklich ist. Ein ergreifendes Musical über das Leben, über die Liebe und über das, was am Ende zählt: Freundschaft.


Open Air-Inszenierung mit dem 20köpfigen Amateur-Ensemble der Waldbühne Kloster Oesede.


Pressespiegel


"Beeindruckende Premiere auf der Waldbühne Kloster Oesede. (…) Mit den Erfolgen steigt der Anspruch. (...) Und, um es vorwegzunehmen, das Wagnis ist geglückt. (…) Ein flott aufspielendes Ensemble bot Theatergenuss ohne Langeweile. (…) Eine grandiose Ensemble-Leistung unter der Regie des wirkungsstrategisch versierten, 29-jährigen Lars Linnhoff. (…) Ein starkes Theatererlebnis ohne eine einzige Schwachstelle, das mit langem Applaus bedacht wurde."

Neue Osnabrücker Zeitung / 4. Juli 2016


"Sensible Inszenierung eines ruhigen Musicals, das das Publikum (...) dank guter Besetzung, nicht mehr loslässt. (…) Es ist insbesondere der einfühlsamen Regie von Lars Linnhoff zu verdanken, dass das Stück im Endeffekt so berührt. Er nimmt die Figuren mit ihren alltäglichen Sorgen und Marotten ernst und kann vor allem auf einen Hauptdarsteller zählen, der das Amateur-Niveau weit hinter sich gelassen hat. (…) Die Wahl für dieses ruhige, unbekannte Stück hat sich aus künstlerischer Sicht definitiv gelohnt."

Musicalzentrale / 8. Juli 2016


"Regisseur Lars Linnhoff ist es mit seinen Darstellern gelungen, nicht nur ein Musical mit tollen Songs und echt irischer Atmosphäre zu präsentieren, auch der sensible Prozess, der dazu führt, dass der 'Mann ohne Bedeutung' anfängt selbst zu fühlen und seine Bedeutung für das eigene Leben aber auch für seine Mitmenschen zu erkennen, erreicht die Zuschauer und beschert viele nachdenkliche Momente."

Blickpunkt / 10. August 2016


"Den Machern in Oesede, die sich seit Jahren dem Musical verschrieben haben, ist es zu verdanken, dass dies seltene Juwel auf die Bühne kommt."

Blickpunkt Musical #84

von Charlotte Jones Deutsch Eva Mann / Cindy-Jane Armbruster

 

Premiere am 14. April 2016 / Theaterhaus Hildesheim

Eine Produktion des Theaters Persephone


Inszenierung & Bühne Reiner Karl Müller Choreografie Annika Dickel Kostüme Lars Linnhoff Mit Naja Marie Domsel / Julie Seifert Szenenfotos Clemens Heidrich


„Airswimming“ erzählt vom Überlebenskampf zweier starker Frauen in einer außer-gewöhnlichen Situation – über die Hälfte ihres Lebens verbringen sie in einer Anstalt für Geisteskranke. Erst nach über 50 Jahren wird ihnen attestiert, dass sie völlig gesund sind. Charlotte Jones ließ sich für ihr Stück von tatsächlichen Fällen inspirieren, die deutliche Parallelen zur aktuellen Psychiatriediskussion um den umstrittenen Unterbringungs-paragrafen 63 StGB aufweisen.


Pressespiegel


"Theater Persephone hat Hildesheims Theatrerszene somit nicht nur mit einer wervollen Inszenierung bereichert sondern auch einem wichtigen Thema Aufmerksamkeit verschafft."

City Today / 18. April 2016


"Reiner Müller findet in seiner filmischen Inszenierung sehr starke Bilder. (...) Theater Persephone ringen 'Airswimming' leichtfüßig komische Szenen und ein berührendes Finale ab"

Hildesheimer Allgemeine Zeitung / 16. April 2016

Nach der Novelle "Weiße Nächte" von F. Dostojeswki


Musik Stefan Wurz Libretto Martin Doll


Premiere am 21. Oktober 2015 / Theater für Niedersachsen, Hildesheim (Studio)

Eine Produktion der Theatergruppe EXPEDITION M


Inszenierung Lars Linnhoff Musikalische Einrichtung Stefan Wurz Musikalische Leitung Gregor Pellacini / Stefan Wurz Bühne / Kostüme Elisabeth Benning / Lars Linnhoff Mit Sandra Pangl / Björn Schäffer / Carolin Holl (Geige) / Jürgen Brehm  (Klarinette) / Gregor Pellacini (Klavier) Szenenfotos Tim Müller T.Behind-Photographics



Es sind diese hellen Petersburger Nächte, die manch junge Menschen zusammenführen. In diesen Nächten begegnet der Träumer Michail einem Mädchen, Nasstenka. In ihr findet er die Liebe seines Lebens und einen Weg aus der Einsamkeit. Eine poetische Geschichte über die Ängste und Sehnsüchte zweier Menschen


In einem neuen musikalischem Gewand für Geige, Klarinette & Klavier.

Pressespiegel


"Die Chemie zwischen den beiden Darstellern stimmt. Spielerfreudig und leichtfüßig tänzeln beide gemeinsam durch diese Geschichte. (...) Vom ersten übermütigen bzw. zurückhaltenden Kennenlernen (...) bis zum tränenreichen Finale durchleuchtet das Stück die beiden gegensätzlichen Charaktere in all ihren Facetten. Der Zauber dieses Märchens wirkt allerdings noch lange nach und trägt die Zuschauer hinaus in die dunkle Hildesheimer Nacht."

Hildesheimer Allgemeine Zeitung / 23. Oktober 2015


"Behutsam, in der zart-intimen Regie von Lars Linnhoff kam dieses Kleinod poetischer Sprache und 'untypischer' Musical-Melodien von Stefan Wurz und Martin Doll (...) heraus. Mit nur einem Klavier, einer Klarinette und einer Geige geht es ans Herz, bringt zum Lachen und (fast) zum Weinen. Der Zuschauer erlebt die Darsteller 'pur' emotional, zutiefst berührt, aber auch voll Glück, hoffnungsvoll und voll Wehmut einsam."

Blickpunkt Musical 06/15


"Partystimmung Hinten im Hof, Rock im Dom oder Helle Nächte im Theater -  das Jahr war Reich an bemerkenswerten Momenten."

Hildesheimer Allgemeine Zeitung / 31. Dezember 2015

Original How to succeed in business without really trying Musik / Gesangstexte Frank Loesser Buch Abe Burrows / Jack Weinstock / Willie Gilbert Deutsch Roman Hinze


Premiere am 27. Juni 2015 / Waldbühne Kloster Oesede


Inszenierung Lars Linnhoff Musikalische Leitung Christian Tobias Müller Choreografie Guido Niermann Bühne Lars Linnhoff Kostüme Karin Warner / Maria Thiede Mit dem Ensemble der Waldbühne Kloster Oesede Szenenfotos Michael Otto


Nur ein Taschenbuch vom Erfolg entfernt: Mit Hilfe des Ratgebers „Wie man was wird im Leben, ohne sich anzustrengen“ klettert der junge Fensterputzer J. Pierrepont Finch die Karriereleiter hinauf und schafft es innerhalb kürzester Zeit bis an die Spitze der World Wide Woppel Company. Nach über 1400 Vorstellungen in der Originalinszenierung und zwei Revivals am Broadway, findet die MusicalComedy zum 55. Geburtstags ihren Weg auf die Freilichtbühne in Kloster Oesede.


Open Air-Inszenierung mit dem 35köpfigen Amateur-Ensemble der Waldbühne Kloster Oesede.

Pressespiegel


"'I believe in you' ist der wohl schönste (...)  Showstopper des Musicals. Und (...) dann spiegelt dieses "Ich glaub an dich" auch genau jene Empathie wieder, die der junge Regisseur Lars Linnhoff bei seiner Musical-Inszenierung seinem Laien-Ensemble entgegenbringt.(...) gelingt es ihm, die Musical-Begeisterung in bewundernswerte schauspielerische und tänzerische Bahnen zu lenken. (...) Chapeau! Und auf Wiedersehen im nächsten Jahr - hoffentlich wieder mit einem ungewöhnlichem Musical."

musicals #175 / Okt./Nov. 2015


"Zum Glück nimmt die Regie von Lars Linnhoff die Vorlage ernst und schafft mit - geschätzt - drei Dutzend Würfeln in unterschiedlicher Größe alle Räume, die das Stück so braucht. Vor allem aber motiviert Regisseur Linnhoff die Laien der Bühne zu persönlichen Bestleistungen, die leicht auch die Schattenseiten vergessen machen. (...) die immense Spielfreude und die behutsame Regie resultieren schlussendlich in einem rundweg positiven Gesamteindruck. Diese Aufführung macht schlicht und ergreifend Spaß."

Neue Osnabrücker Zeitung / 29. Juni 2015


"Waldbühne gelingt wieder ein großer Wurf (...) Hier zeigt sich auch gleich der erste Geniestreich in Form eines Bühnenbildes, dass sich mit Hilfe einfacher Würfel und durch geschickten 'Personaleinsatz' die Herstellung dieser Räume einfach und schnell ermöglicht. (...). Das ganze Ensemble schwingt sich durch die swingende Musik, fetzige Tanz-Choreografien, pointierte Texte und einige flippige Regieeinfälle zu Höchstleistungen auf. So können auch der neu an der Waldbühne verpflichtete Regisseur Lars Linnhoff und Christian Tobias Müller als Musikalischer Leiter (...) mit dieser Aufführung gleich der neuen Saison ihren eindrucksvollen Stempel aufsetzen."

Blickpunkt / 2. Juli 2015

Original Thrill me - The Story of Leopold & Loeb Buch / Musik / Liedtexte Stephen Dolginoff Deutsch Bernd Julius Arends


Premiere am 7. Oktober 2013 / Theater für Niedersachsen, Hildesheim (Studio)


Inszenierung / Bühne Lars Linnhoff Musikalische Leitung Anna Tafel Kostüme Silvio Knollmann Mit Jonas Hein / Tim Müller Szenenfotos Andreas Hartmann  



Chicago 1924 – Nathan Leopold und Richard Loeb, zwei gelangweilte Jurastudenten aus wohlbehütetem Elternhaus, sind ständig auf der Suche nach dem ganz besonderen Kick. Aber Einbruch, Diebstahl und Brandstiftung sind Richard schon bald zu trivial. Also plant er das perfekte Verbrechen – einen Mord. Und Nathan soll mitziehen. Aber sind sie wirklich intelligenter als der Rest der Welt?  Ein außergewöhnliches Kammermusical über zwei Jungen, die als 'Thrill Killer' in die amerikanische Kriminalgeschichte eingegangen sind.

Pressespiegel


"Atmosphärisch dichte Inszenierung - die 80 spannenden Spielminuten vergehen wie im Fluge!"

Musicalzentrale / 8. Okt. 2013


"Der junge Regisseur Lars Linnhoff inszeniert dieses für Genrekonventionen kurze Stück als Kammermusical. Das Warum steht im Zentrum und damit: das Wesen der Protagonisten. (…) Schon die Bühne ist vor allem eines: karg. Pragmatisch-düster und minimalistisch (…). Der Regisseur hat den beiden Hauptdarstellern Tim Müller und Jonas Hein eine Insel geschaffen, auf der sich in den nächsten 80 Minuten eine detailgenaue Beziehungsstudie auffächert. (...). Die Motive der Musik sind wie alle Mittel der Inszenierung subtil-klug arrangiert."

Hildesheimer Allgemeine Zeitung / 9. Okt. 2013

Konzept / Buch /Musik Lars Linnhoff / Linda Münte


Premiere am 5.Juli 2012 / Theater für Niedersachsen, Hildesheim (Studio)


Inszenierung Lars Linnhoff Musikalische Leitung Denny Meissner Mit Studierenden der Universität Hildesheim / Darstellern der TfN MusicalCompany Szenenfotos Julia Stiller, Martina Krafczyk


Kann eine einzelne Entscheidung ein ganzes Leben verändern? In diesem Musical darf das Publikum von Beginn an über den Verlauf der Handlung bestimmen und am Ende auch eine getroffene Entscheidung revidieren. Ein Zuschauer-partizipativer Selbstfindungskurs für entscheidungswütige Zuschauer oder: ein intimes Kammermusical im Kursformat für 20 Teilnehmer; 5 Spielende und einen Gitarristen.


Dieses Format wird aktuell für eine neue Fassung überarbeitet!

Collage nach dem Musical "Sweeney Todd -The demon barber of Fleet Street" Musik / Liedtexte Stephen Sondheim Buch Hugh Wheeler Deutsche Fassung Lars Linnhoff


Premiere am 8. April 2010 / Mackensen Kaserne, Hildesheim

Konzept & Inszenierung im Rahmen der Universität Hildesheim 


Inszenierung Lars Linnhoff Musikalische Leitung Niklas Kammermeier Mit Studierenden der Szenischen Künste / Kulturwissenschaften Klavier Niklas Kammermeier Kontrabass Judith Franke Fotos Kevin Momoh


London 1853. Nach 15 Jahren Verbannung kehrt Benjamin Barker als Sweeney Todd zurück in seine Heimatstadt. Er möchte Rache üben an dem Mann, der ihm schuldlos das Leben und die Familie genommen hat: Richter Turpin. In der Pastetenbäckerin Mrs. Lovett findet er eine ebenfalls vom Leben gezeichnete Frau, die um die Gunst von Sweeney backt. Todd eröffnet wieder seinen Barbiersalon, seine Kunden rutschen direkt in den Ofen und der Pastetenladen erlebteinen neuen Aufschwung...


9 Studenten, 2 Musiker, 15 qm Spielfläche in einer alten  Kaserne und vier Wochen Probenzeit führten zu einer eigenen, intimen Nacherzählung des Musical-Klassikers.